Persönliches

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Quantitative Modelle
Schon immer haben mich die vielfältigsten Themen interessiert. Aus dem Studium der Wirtschaftsmathematik an der Universität Karlsruhe resultieren vor allem die Begeisterung für Zahlen und geldpolitische Frage-stellungen. Am meisten beschäftigt hat mich schon immer die Frage der Kausalität und wie statis- tischen Scheinbeziehungen wirksam aus dem Weg gegangen wird.
Bei der SGZ-Bank in Karlsruhe durfte ich zum Berufseinstieg eine quantitative Research-abteilung zur Erstellung von Kapitalmarktprognosen aufbauen. Nebenher hielt ich Lehrveranstaltungen zu Geld, Banken und wirtschaftliche Entwicklung.
Vierzehn Jahre lang leitete ich dann in Frankfurt die Consultingabteilung der heutigen DZ BANK. Deutsch-landweit werden regionale Banken, insbesondere natürlich die Genossen-schaftsbanken, im Bereich der Wertpapier-Eigenanlangen (Depot-A), in der strategischen Banksteuerung, im Risiko-management mit Derivaten und in der Kreditport-foliosteuerung beraten.
Stolz können wir heute darauf sein, dass die Genossen-schaftsbanken über die verantwortliche Steuerung des Strukturbeitrags und eine breitere Asset Allocation ertragsseitig recht gut dastehen.
Mitten in der Finanzmarktkrise wurde mir die Leitung des Verbriefungsgeschäfts der
DZ BANK übertragen. Nach den ersten Jahren der Rettung konnten wir das Geschäft mit Kunden sehr erfolgreich ausbauen: Die asset-basierte Finanzierung für Unternehmen hat heute einen festen Platz im Firmenkundengeschäft der Bank.
Daneben spielt die DZ BANK am ABS-Primärmarkt eine gewichtige Rolle und ist Marktführer in Deutschland bei ABS-Swaps. Ebenso wird der Sekundärmarkt über ein Handelsbuch für ABS und CLOs bespielt - heute schon eher ein Seltenheitswert in Deutschland.
Beratungen für die genossen-schaftliche Finanzgruppe in allen Fragen der Risikoab-sicherung und -ausplatzierung runden das Angebot der Abteilung ab. Als Instrument kommt hier bislang v.a. die Verbund-Kreislauftransaktion VR-Circle zum Tragen.
Über zehn Jahre lang saß ich der Gesellschafterversam-mlung der TSI GmbH vor. Die TSI ist heute der Ansprech-partner für Politik, Verbände, Aufsicht - nicht nur im engeren Verbriefungsbereich, sondern auch in allen Fragen der Kapitalmarktfinanzierung.
Und schon immer habe ich mich über meinen Tellerrand hinaus mit strategischen Fragestellungen, z.B. zur Banksteuerung, beschäftigt. Endlich komme ich jetzt in meiner Altersteilzeit dazu, Fachartikel zu schreiben und mich mit all den Themen zu beschäftigen, die mir am Herzen liegen.
Literaturverzeichnis
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Hillmer, M. (2024f). Der „Zinseszinseffekt“ bei der Inflationsrate. Was der Inflationsschub der letzten Jahre für das geldpolitische Ziel von 2 % bedeutet. BankPraktiker, 12-01/2025
Hillmer, M. (2025a). Gold: Sicherheitsanker für Staaten/Notenbanken wie für die private Vermögensanlage? Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, 14/2025, S. 34-39
Hillmer, M. (2025b). EBA-Stresstest 2025: Warum deutsche (Landes-)Banken so schlecht abschneiden. Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, 21/2025, S. 10-15